Semi-liquide Fonds: Infrastruktur

28 erfasste Fonds dieser Anlageklasse, mit Rücknahmebedingungen und laufenden Kosten aus dem Basisinformationsblatt. Direkt zur Fondsliste ↓

Von · zuletzt geprüft 23.08.2026

Infrastruktur verstehen

Kurz gesagt

Ein Infrastrukturfonds investiert in die physischen Grundlagen der Wirtschaft — Stromnetze, erneuerbare Energien, Glasfaser, Verkehrswege — und verdient an Nutzungsentgelten, regulierten Tarifen und langfristigen Verträgen statt an Kursbewegungen. Die viel zitierte Stabilität kommt nicht vom Sektor, sondern vom Erlösvertrag: Reguliert und langfristig kontrahiert ist planbar, marktpreisabhängig („merchant“) ist es nicht. Genau diese vertraglich gesicherten, oft teilindexierten Zahlungsströme machen Infrastruktur zum regulatorisch gewollten Basiswert des ELTIF — mit einer wichtigen Grenze: Gegen Regulierungseingriffe, hohe Verschuldung auf Asset-Ebene und Zinsanstiege schützt auch der beste Vertrag nicht.

Infrastruktur in unserer Datenbank

17 der 28 erfassten Infrastrukturfonds nehmen quartalsweise zurück; die Median-Kostenquote liegt bei 2,10 % p. a.

quartalsweise17
monatlich4
wöchentlich1
täglich1
jährlich1
nicht belegt4

n = 28 · Kosten-Median aus 19 Fonds mit Kostenangabe · berechnet aus unserer Fondsdatenbank · Stand: Aug. 2026

Infrastruktur-Fonds investieren in die physischen Grundlagen der Wirtschaft: Stromnetze, Straßen, Glasfaser, Rechenzentren, erneuerbare Energien. Das Besondere ist die Art der Einnahmen: Nutzungsentgelte, regulierte Tarife oder langfristige Verträge — oft über Jahrzehnte gesichert und an die Inflation gekoppelt. Eine Autobahn wird auch in der Rezession befahren, ein Stromnetz auch dann gebraucht. Deshalb gilt Infrastruktur als der stabilste der drei großen Private-Markets-Bausteine. Man unterscheidet nach Risikograd und nach Sektor.

Nach Risiko- und Reifegrad

Core

Fertige, etablierte Anlagen mit sehr stabilen Einnahmen — z. B. ein reguliertes Stromnetz. Niedrigstes Risiko.

Core-Plus

Wie Core, aber mit etwas mehr Entwicklungsspielraum und entsprechend etwas höherer Rendite und höherem Risiko.

Value-Add

Anlagen, die Modernisierung, Ausbau oder aktive Verbesserung brauchen. Höhere Chance, höheres Risiko.

Greenfield / Brownfield

Greenfield = Neubau mit Baurisiko; Brownfield = bereits bestehende, laufende Anlage. Greenfield ist riskanter, Brownfield planbarer.

Nach Sektor

Energie & Versorgung

Strom- und Gasnetze, erneuerbare Energien, Speicher — das größte Segment, getragen von der Energiewende.

Transport

Straßen, Brücken, Häfen, Flughäfen, Schiene. Einnahmen oft über Maut oder Nutzungsgebühren.

Digitale Infrastruktur

Glasfasernetze, Funkmasten und Rechenzentren — der am schnellsten wachsende Bereich.

Soziale Infrastruktur

Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude — meist mit langfristigen, staatsnahen Einnahmen.

Einordnung und Vertiefung

Woher die stabilen Cashflows kommen — und wo sie enden

Dass eine Autobahn auch in der Rezession befahren wird, ist nur die halbe Erklärung. Die Stabilität von Infrastruktur-Erträgen hat vier konkrete Quellen — und jede lässt sich im Fondsreporting nachprüfen. Erstens: regulierte Erlöse. Strom-, Gas- und Wassernetze sind natürliche Monopole. Der Preis dafür: Eine Behörde (in Deutschland die Bundesnetzagentur) legt Erlösobergrenzen fest und gestattet dem Betreiber eine definierte Verzinsung auf seine regulierte Anlagenbasis — ein Erlösstrom, der weitgehend unabhängig von Konjunktur und Wettbewerb ist, solange die Regeln stabil bleiben. Zweitens: Verfügbarkeitsentgelte. Bei vielen öffentlich-privaten Partnerschaften zahlt der Staat dafür, dass eine Schule oder ein Autobahnabschnitt in vereinbartem Zustand nutzbar ist — unabhängig davon, wie viele ihn tatsächlich nutzen. Drittens: langfristige Verträge. Ein Windpark verkauft seinen Strom oft über zehn bis zwanzig Jahre per Stromabnahmevertrag (PPA); ein Funkmast ist über Jahrzehnte an Mobilfunkanbieter vermietet. Viertens: Monopolcharakter und unelastische Nachfrage. Ein zweites Stromnetz baut niemand — und Strom, Wasser und Daten werden auch dann nachgefragt, wenn das Budget knapp wird.

Wichtig ist die Umkehrung: Wo keine dieser Quellen greift, ist Infrastruktur nicht stabil. Verkauft ein Solarpark seinen Strom am Spotmarkt („merchant“), schwankt sein Erlös mit dem Strompreis — in Stunden mit viel Sonne inzwischen regelmäßig bis in negative Preise. Flughäfen galten als sichere Nutzungsentgelt-Maschinen, bis die Pandemie den Verkehr auf nahe null drückte. Und selbst regulierte Erlöse haben zwei Achillesfersen. Die erste ist der Regulierer selbst: Spanien kürzte die zugesagten Solar-Vergütungen ab 2010 — ab 2013 drastisch und rückwirkend; es folgten über 50 Investor-Staat-Schiedsverfahren mit mehrfachen Verurteilungen (u. a. Antin: 101 Mio. € nach Rektifikation). Der bekannteste Schiedsspruch — Eiser, 128 Mio. € — wurde 2020 aus verfahrensrechtlichen Gründen wieder aufgehoben; am Befund ändert das nichts: Regulierte Erlöse sind so verlässlich wie die Politik, die sie garantiert. Die zweite ist Verschuldung auf Asset-Ebene: Der britische Wasserversorger Thames Water — ein reguliertes Monopol mit Millionen Kunden — steht unter einem Schuldenberg von knapp 20 Mrd. £ (Geschäftsjahr bis März 2026); seine früheren Eigentümer, darunter die Pensionsfonds USS und OMERS, schrieben ihre Beteiligungen 2023/24 weitgehend bzw. vollständig ab. Die Lehre: Stabile Cashflows sind keine Garantie für stabiles Eigenkapital — zwischen beiden stehen Leverage und Regulierungspolitik.

Schützt Infrastruktur wirklich vor Inflation?

Die Kurzantwort der Forschung: teilweise — und weniger automatisch, als Verkaufsunterlagen suggerieren. Viele Konzessionen, Mautverträge und regulierte Tarife enthalten Preisgleitklauseln, die Erlöse an einen Verbraucherpreisindex koppeln. Aber die Indexierung ist selten vollständig: Analysen von EDHECinfra (heute Scientific Infra & Private Assets) über mehrere hundert nicht börsennotierte Infrastrukturbeteiligungen in über 20 Ländern zeigen, dass explizite Inflationskopplung nur einen Teil der Erlöse betrifft — und dass selbst indexierte Erlöse nicht automatisch indexierte Ausschüttungen bedeuten, weil dazwischen Kosten, Zinsen und Investitionen liegen (EDHECinfra, 2021).

Der Härtetest kam 2022, als Inflation und Zinsen gleichzeitig sprangen. Das Ergebnis fiel differenziert aus: Der Index infra300 für nicht börsennotierte Infrastruktur-Beteiligungen verlor im ersten Halbjahr 2022 rund 5 % — globale Aktien im selben Zeitraum rund 20 % (infraMetrics/SIPA, H1 2022). Nach den infraMetrics-Daten kompensierten die inflationsbedingt höheren Cashflow-Prognosen mehr als die Hälfte des Bewertungsverlusts aus gestiegenen Diskontsätzen. Die Inflationskopplung wirkte also — aber sie konnte den Zinseffekt nur dämpfen, nicht aufheben. Das ist die zentrale Einsicht: Infrastruktur schützt ordentlich gegen moderate Inflation, aber nicht gegen den Doppelschock aus Inflation und Zinsanstieg. Gerade Core-Anlagen mit sehr langen, festen Zahlungsströmen verhalten sich in solchen Phasen wie lang laufende Anleihen: Als Faustregel kostet ein um einen Prozentpunkt höherer Diskontsatz rund 10 % Wert (EDHECinfra). Wer Inflationsschutz sucht, sollte deshalb nicht nach dem Wort „Infrastruktur“ fragen, sondern nach dem indexierten Erlösanteil des konkreten Portfolios.

Die Investitionslücke: Warum das Anlageuniversum wächst

Hinter dem Boom der Infrastrukturfonds steht ein realer Kapitalbedarf. Die Internationale Energieagentur beziffert die weltweiten Energieinvestitionen 2025 auf ein Rekordniveau von 3,3 Billionen US-Dollar, davon rund 2,2 Billionen für saubere Energien — doppelt so viel wie für fossile (IEA World Energy Investment 2025). Der Engpass sind zunehmend die Netze: Global fließen jährlich etwa 400 Mrd. US-Dollar in Stromnetze — deutlich zu wenig im Verhältnis zur Erzeugung, so die IEA. Für Europa hat die EU-Kommission den Investitionsbedarf allein für Stromnetze in diesem Jahrzehnt auf 584 Mrd. € geschätzt (Netz-Aktionsplan, Nov. 2023); für die Konnektivitätsziele der „Digitalen Dekade“ nennt ihr Weißbuch zur digitalen Infrastruktur einen Bedarf von über 200 Mrd. € (Feb. 2024). Da öffentliche Haushalte das nicht allein stemmen, ist privates Kapital ausdrücklich Teil des Plans — genau hier setzen Infrastrukturfonds an. Zwei Einordnungen gehören dazu: Ein großer Kapitalbedarf ist ein Investitionsuniversum, kein Renditeversprechen — und wo viel Kapital dieselben Assets sucht, steigen die Einstiegspreise. Beides spricht dafür, Fonds nicht nach der Größe des Megatrends zu beurteilen, sondern nach Einstiegsdisziplin und Erlösstruktur.

Warum gerade Infrastruktur ins ELTIF-Format passt

Der ELTIF wurde von der EU geschaffen, um privates Kapital in langfristige Projekte der Realwirtschaft zu lenken — die Verordnung nennt Energie-, Verkehrs-, Kommunikations- und soziale Infrastruktur ausdrücklich als förderungswürdige Sachwerte. Infrastruktur ist damit kein zufälliger, sondern der regulatorisch gewollte Basiswert des Formats. Die Reform ELTIF 2.0 (VO (EU) 2023/606, anwendbar seit Januar 2024) hat den Zugang nochmals erleichtert: Die Mindestgröße von 10 Mio. € je Sachwert wurde gestrichen, die Quote für langfristige Anlagen von 70 % auf 55 % gesenkt, und Kreditaufnahme ist bei Privatanleger-ELTIFs bis 50 % des NAV zulässig. Fachlich passt die Anlageklasse doppelt zum semi-liquiden Format: Die laufenden, planbaren Ausschüttungen aus Entgelten und Verträgen liefern genau die Liquidität, aus der ein Evergreen-Fonds Rücknahmen bedienen kann, und die jahrzehntelange Lebensdauer der Assets verträgt sich mit langen Halteperioden besser als mit täglicher Handelbarkeit. Der Markt spiegelt das: Ende 2025 entfielen 9,4 Mrd. € — 27,7 % des erfassten ELTIF-Volumens von 34,0 Mrd. € — auf Infrastruktur (33 ELTIFs), nach Private Debt das zweitgrößte Segment (Scope, 2026). Eine Grenze bleibt: Das ELTIF-Siegel sagt nichts über das Risikoprofil. Auch ein Greenfield-lastiger Value-Add-Fonds kann ELTIF sein — und die Rücknahmemechanik bleibt in jedem Fall begrenzt.

Vertiefung für Fortgeschrittene & Berater

Das Erlösregime ist die eigentliche Risikoachse. Reguliert (Netzentgelte), vertraglich gesichert (Verfügbarkeitsentgelte, PPAs) oder marktpreisabhängig (merchant) — die Erlösstruktur sagt mehr über das Profil eines Fonds als der Sektorname. Wer sie kennt, kann Infrastruktur sehr gezielt einsetzen.

Inflationsschutz ist oft nur partiell. Nicht jeder Vertrag ist voll indexiert; teils gedeckelt oder mit Verzögerung. Gleichzeitig reagieren Core-Bewertungen empfindlich auf Zinsanstiege (Bond-Proxy-Charakter) — die Diskontsätze in den Bewertungsmodellen werden träge angepasst.

Greenfield gesondert einordnen. Neubauprojekte tragen Bau- und Genehmigungsrisiken und bieten dafür höheres Wertsteigerungspotenzial — ihr Profil liegt näher an Private Equity als an einer Bestandsanlage. Der Greenfield-Anteil im Portfolio ordnet einen Fonds auf dieser Skala ein.

Cash Yield und Gesamtrendite trennen. Die Rendite eines Infrastrukturfonds hat zwei Komponenten: den laufenden Cash Yield (Ausschüttungen aus operativem Cashflow relativ zum NAV) und die Wertänderung im NAV. Core-Strategien beziehen den Großteil der Rendite aus dem Yield, Value-Add und Greenfield aus der Wertsteigerung. Ein hoher Ausschüttungssatz allein ist keine Qualitätsaussage — er kann aus Substanz oder Fremdkapital finanziert sein. Prüfgröße: Wird die Ausschüttung durch den operativen Cashflow der Assets gedeckt („cash covered“)?

Die vier Kennzahlen, die ein Portfolio wirklich beschreiben. Erstens der Erlösmix: Anteil reguliert / vertraglich kontrahiert / merchant — die aussagekräftigste Einzelzahl überhaupt. Zweitens die gewichtete Restlaufzeit der Verträge und Konzessionen: Ein PPA-Portfolio mit zwölf Jahren Restlaufzeit ist ein anderes Investment als eines mit vier. Drittens der indexierte Erlösanteil samt Deckelungen und Anpassungsverzögerung. Viertens der Leverage auf Asset-Ebene: Infrastruktur wird typischerweise über non-recourse-Projektfinanzierung gehebelt, die in der Fonds-Kostenquote nicht auftaucht; entscheidend sind Verschuldungsgrad, Zinsbindung und Refinanzierungstermine je Asset. Thames Water ist die Fallstudie dafür, wie Holding-Verschuldung ein reguliertes Monopol für Eigenkapitalgeber nahezu wertlos machen kann. Zur Bewertung: Infrastruktur wird fast ausschließlich per DCF bewertet — 2022/23 stiegen die Diskontsätze langsamer, als reine Zinsmathematik nahegelegt hätte; ein Teil der berühmten Stabilität ist Bewertungsträgheit (siehe Bewertung & NAV). Der Marktindex infra300 weist über zehn Jahre rund 8,7 % p. a. aus (lokale Währungen, Stand Q4 2024) — ein Vergangenheitswert für ein globales Anlageuniversum, keine Prognose.

Typische Fehlinterpretationen: Cash Yield = Rendite (falsch — ohne NAV-Entwicklung nur die halbe Rechnung); „Core“ im Factsheet = Core im Portfolio (Marketingkategorien sind ungeschützt); „Inflationsschutz“ als Pauschaleigenschaft (gilt nur für den indexierten Erlösanteil); „reguliert = sicher“ (Regulierung schützt Erlöse, nicht Eigenkapital unter Leverage). Fragen an den Manager: Erlösmix? Gewichtete Restvertragslaufzeit? Indexierter Anteil — mit Cap oder Verzögerung? Greenfield-Anteil? Leverage je Asset, Zinsbindung? Wer setzt die Diskontsätze, werden Sensitivitäten offengelegt? Ist die Ausschüttung cash-gedeckt? Standardwerk: Weber/Staub-Bisang/Alfen, Infrastructure as an Asset Class (Wiley, 2. Aufl. 2016).

Häufige Fragen

Was ist ein Infrastrukturfonds?

Ein Fonds, der in physische Anlagen wie Stromnetze, Wind- und Solarparks, Glasfasernetze, Rechenzentren oder Verkehrswege investiert. Erträge entstehen aus Nutzungsentgelten, regulierten Tarifen und langfristigen Verträgen — plus Wertänderung der Anlagen. Für Privatanleger in Europa ist der ELTIF das gängigste Vehikel.

Sind Infrastrukturfonds sicher?

Sie gelten als der stabilste der großen Private-Markets-Bausteine, weil viele Erlöse vertraglich oder regulatorisch gesichert sind — aber sie sind nicht risikolos: Regulierungsänderungen (Beispiel Spanien), hohe Verschuldung auf Asset-Ebene (Beispiel Thames Water), Zinsanstiege und Baurisiken können auch hier zu Verlusten bis zum Totalverlust einzelner Beteiligungen führen. Entscheidend ist die Erlösstruktur des konkreten Fonds, nicht das Etikett.

Schützen Infrastrukturfonds vor Inflation?

Teilweise. Viele Verträge und Tarife sind an die Inflation gekoppelt — aber selten vollständig, teils gedeckelt oder verzögert. 2022 dämpfte die Inflationskopplung die Bewertungsverluste aus dem Zinsanstieg spürbar, hob sie aber nicht auf (infraMetrics/EDHECinfra). Maßgeblich ist der indexierte Erlösanteil des Portfolios.

Wie kann ich als Privatanleger in Infrastruktur investieren?

In nicht börsennotierte Infrastruktur vor allem über semi-liquide Fonds — meist ELTIFs oder Evergreen-Strukturen mit Mindestanlagen ab wenigen tausend Euro und begrenzten Rückgabefenstern. Daneben existieren börsennotierte Alternativen (Aktien, ETFs) mit anderem Risikoprofil. Unsere Datenbank listet die in Europa zugänglichen semi-liquiden Infrastrukturfonds mit Konditionen im Vergleich.

Was ist der Unterschied zwischen Core und Value-Add?

Core sind fertige Anlagen mit gesicherten Erlösen — die Rendite kommt überwiegend aus laufenden Ausschüttungen. Value-Add-Anlagen brauchen Ausbau oder Modernisierung; die Rendite kommt stärker aus Wertsteigerung, bei höherem Risiko. Greenfield (Neubau) trägt zusätzlich Bau- und Genehmigungsrisiken.

Warum sind viele Infrastrukturfonds ELTIFs?

Weil das ELTIF-Format genau dafür geschaffen wurde: Die EU-Verordnung nennt Energie-, Verkehrs-, Kommunikations- und soziale Infrastruktur ausdrücklich als zulässige Sachwerte, und seit ELTIF 2.0 (2024) ist der Vertrieb an Privatanleger deutlich einfacher. Ende 2025 entfielen 9,4 Mrd. € des erfassten ELTIF-Volumens auf Infrastruktur (Scope, 2026).

Quellen & weiterführende Literatur

Zuletzt geprüft: 23.08.2026 · Methodik · Keine Anlageberatung.

Alle 28 Fonds im Vergleich

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FondsAnbieterRücknahmelaufende Kosten
AC One Planet ELTIFAquila Capital Investmentgesellschaft mbH, Hamburgmonatlich2,1 %
Allianz Global Infrastructure ELTIFAllianz Capital Partners GmbHquartalsweise2,79 %
Blackstone Infrastructure Strategies ELTIFBlackstonequartalsweise1,8 %
Brookfield Infrastructure Income FundBrookfield Asset Managementquartalsweise
CVC-INFRA Global Private Infrastructure ELTIFCVCquartalsweise2,8 %
EQT Nexus ELTIF InfrastructureEQT AB / EQT Global Wealth Solutionsquartalsweise1,4 %
Eiffel Green InfrastructureEiffel Investment Groupwöchentlich2,02 %
G-Infra (Lux)Goldman Sachs Alternatives
GLS ELTIF - Energieinfrastruktur FondsGLS Investment Management GmbHjährlich1,82 %
Hamilton Lane Global Private Infrastructure FundHamilton Lanemonatlich
HanseMerkur Digital Infrastructure ELTIFHanseMerkur Trust AGquartalsweise3,1 %
IIV Solar Electrification Debt ELTIFInvest in Visions GmbH, Frankfurt am Mainquartalsweise2,5 %
Infranity Horizon InfrastructureInfranity
KKR Infrastructure Fund ELTIFKKRquartalsweise2,04 %
LIQID Infrastructure NXTNeuberger Bermanquartalsweise2,06 %
Meridiam Global Infrastructure StrategiesMeridiam
PATRIZIA Infrastructure InvestPATRIZIAquartalsweise2,1 %
Partners Group Next Generation InfrastructurePartners Groupquartalsweise
Partners Group Private Infrastructure OpportunitiesPartners Groupquartalsweise3,53 %
Rivage Infrastructure Credit ELTIFRivage Investment
Schroders Capital Semi-Liquid Global Energy InfrastructureSchroders Capitalquartalsweise
StepStone Private Infrastructure FundStepStone Groupquartalsweise
Swiss Life Funds (LUX) Privado InfrastructureSwiss Life Asset Managersquartalsweise2 %
UBS (Lux) Private Markets - Infrastructure Opportunities FundUBS Asset Management Switzerland AGquartalsweise2,3 %
UniPrivatmarkt Infrastruktur ELTIFUnion Investmentmonatlich2,3 %
hep solar Invest ELTIFHEP Kapitalverwaltung AG, Römerstraße 3, 74363 Güglingen - Fondsinitiator undquartalsweise2,1 %
infraVest ELTIFCommerz Real-Gruppemonatlich1,92 %
klimaVest ELTIFCommerz Real AG / Commerz Real Fund Management S.a r.l.täglich1,92 %