Glossar › Mindestanlage

Mindestanlage: ab welchem Betrag man einsteigen kann

Die Mindestanlage ist der kleinste Betrag, den ein Anleger bei der ersten Zeichnung eines Fonds einsetzen muss.

ab 1.000 EUR18
ab 10.000 EUR55
Median (EUR)10.000 EUR
Stand16.10.2026

Erklärung

Private-Markets-Fonds waren lange institutionellen Anlegern und sehr vermögenden Privatkunden vorbehalten, mit Mindestbeträgen ab 100.000 Euro oder mehr. Seit der ELTIF-Verordnung in der Fassung von 2024 gibt es für ELTIFs keine gesetzliche Mindestanlage für Privatanleger mehr; viele neue Fonds starten bei 10.000 Euro, einige bei 1.000 Euro oder darunter, teils mit Sparplan.

Die Mindestanlage im Prospekt ist nicht immer die, die man tatsächlich bezahlt: Banken und Plattformen setzen eigene Grenzen, und für verschiedene Anteilsklassen gelten unterschiedliche Beträge. Eine niedrige Schwelle ändert nichts daran, dass das Geld nur zu festen Terminen und begrenzt zurückkommt. Sinnvoll ist deshalb ein Betrag, auf den man auch über mehrere Jahre verzichten kann.

In der Datenbank

18 aktive Fonds sind mit höchstens 1.000 EUR zugänglich, 55 mit höchstens 10.000 EUR. Über alle 88 Fonds mit Mindestanlage in Euro liegt der Median bei 10.000 EUR – bei Fonds für professionelle Anleger oft bei 100.000 EUR und mehr.

Niedrigste, mittlere und höchste Mindestanlage (kleinste Klasse in EUR) · Stand 16.10.2026

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