Glossar › Performance Fee (Erfolgsgebühr)

Performance Fee: die Erfolgsbeteiligung des Managers

Eine Performance Fee ist ein Anteil an der Wertsteigerung des Fonds, den der Manager zusätzlich zur Verwaltungsgebühr erhält.

mit Performance Fee97
ohne Performance Fee34
Median, wo erhoben12,5 %
Stand16.10.2026

Erklärung

Üblich sind 10 bis 15 % des Gewinns über einer bestimmten Schwelle, abgerechnet jährlich oder quartalsweise. Zwei Bausteine entscheiden, wie fair die Gebühr ist: die Hurdle Rate, also die Mindestrendite, ab der sie anfällt, und die High-Water-Mark, die verhindert, dass nach Verlusten erneut für dieselbe Erholung kassiert wird.

Bei Evergreen-Fonds wird die Erfolgsgebühr auf Bewertungsgewinne berechnet, nicht auf realisierte Verkäufe. Steigt der Nettoinventarwert durch Neubewertungen, fällt die Gebühr an, auch wenn die Gewinne später nicht realisiert werden. Bei Dachfonds kommt oft eine zweite Ebene hinzu: die Erfolgsbeteiligung der Zielfonds (Carried Interest). In den laufenden Kosten des Basisinformationsblatts ist die Erfolgsgebühr nicht enthalten.

In der Datenbank

97 der 139 aktiven Fonds verlangen eine Erfolgsgebühr, 34 nicht. Wo sie erhoben wird, liegt sie im Median bei 12,5 % des Gewinns über der Schwelle, von 7,5 % bis 25 %.

Niedrigste, mittlere und höchste Performance Fee · Stand 16.10.2026

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