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High-Water-Mark: keine Erfolgsgebühr für die Erholung von Verlusten

Eine High-Water-Mark legt fest, dass eine Erfolgsgebühr nur auf Wertzuwächse über dem bisherigen Höchststand des Anteilswerts anfällt.

mit High-Water-Mark61
ohne High-Water-Mark25
Fonds mit Erfolgsgebühr97
Stand16.10.2026

Erklärung

Fällt der Nettoinventarwert eines Fonds von 110 auf 100 und steigt danach wieder auf 115, fällt mit High-Water-Mark nur für den Teil über 110 eine Erfolgsgebühr an. Ohne diese Regel würde der Manager auch für die Erholung von 100 auf 110 noch einmal beteiligt – für einen Wertzuwachs, den die Anleger zuvor schon einmal hatten.

Manche Fonds setzen die Marke nach einer bestimmten Zeit zurück, etwa nach drei oder fünf Jahren; das schwächt den Schutz. Andere rechnen die Marke je Anteilsklasse oder sogar je Anleger. In der Datenbank steht, ob der Prospekt eine High-Water-Mark vorsieht; wie sie genau berechnet wird, findet sich auf der jeweiligen Fondsseite im Abschnitt zu den Kosten.

In der Datenbank

Von den 97 aktiven Fonds mit Erfolgsgebühr sehen 61 eine High-Water-Mark vor, 25 ausdrücklich nicht; bei 11 ist es offen.

Fonds mit Erfolgsgebühr ohne High-Water-Mark (alphabetisch) · Stand 16.10.2026

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