Glossar › SRI (Risikoindikator)
Der SRI (Summary Risk Indicator) ist die Risikoeinstufung auf einer Skala von 1 bis 7, die jedes Basisinformationsblatt nach der PRIIPs-Verordnung nennen muss.
Der Wert verbindet ein Marktrisiko, berechnet aus Schwankungen des Werts, mit einem Kreditrisiko, also der Gefahr, dass ein Schuldner ausfällt. 1 steht für sehr geringes, 7 für sehr hohes Risiko. Bei Private-Markets-Fonds beruht die Rechnung auf Bewertungen, die weniger schwanken als Börsenkurse; der SRI fällt dadurch oft niedriger aus, als das wirtschaftliche Risiko vermuten lässt.
Das Liquiditätsrisiko steckt nicht in der Rechnung. Dass man bei einem semi-liquiden Fonds nicht jederzeit aussteigen kann, muss das Basisinformationsblatt gesondert beschreiben. Ein SRI von 3 bei einem Private-Credit-Fonds bedeutet deshalb nicht dasselbe wie eine 3 bei einem Anleihen-ETF. Sinnvoll ist der Vergleich vor allem innerhalb derselben Anlageklasse.
Für 116 aktive Fonds liegt der Risikoindikator vor. Am häufigsten ist die 3 (42 Fonds); die Werte reichen von 2 bis 6. Verteilung: 2: 3, 3: 42, 4: 36, 5: 8, 6: 27.
Niedrigster, mittlerer und höchster Risikoindikator · Stand 16.10.2026