Glossar › SRI (Risikoindikator)

SRI: der Risikoindikator im Basisinformationsblatt

Der SRI (Summary Risk Indicator) ist die Risikoeinstufung auf einer Skala von 1 bis 7, die jedes Basisinformationsblatt nach der PRIIPs-Verordnung nennen muss.

Fonds mit SRI116
häufigster Wert3
Spanne2–6
Stand16.10.2026

Erklärung

Der Wert verbindet ein Marktrisiko, berechnet aus Schwankungen des Werts, mit einem Kreditrisiko, also der Gefahr, dass ein Schuldner ausfällt. 1 steht für sehr geringes, 7 für sehr hohes Risiko. Bei Private-Markets-Fonds beruht die Rechnung auf Bewertungen, die weniger schwanken als Börsenkurse; der SRI fällt dadurch oft niedriger aus, als das wirtschaftliche Risiko vermuten lässt.

Das Liquiditätsrisiko steckt nicht in der Rechnung. Dass man bei einem semi-liquiden Fonds nicht jederzeit aussteigen kann, muss das Basisinformationsblatt gesondert beschreiben. Ein SRI von 3 bei einem Private-Credit-Fonds bedeutet deshalb nicht dasselbe wie eine 3 bei einem Anleihen-ETF. Sinnvoll ist der Vergleich vor allem innerhalb derselben Anlageklasse.

In der Datenbank

Für 116 aktive Fonds liegt der Risikoindikator vor. Am häufigsten ist die 3 (42 Fonds); die Werte reichen von 2 bis 6. Verteilung: 2: 3, 3: 42, 4: 36, 5: 8, 6: 27.

Niedrigster, mittlerer und höchster Risikoindikator · Stand 16.10.2026

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